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– Lösung

KI-gestützte,
software-definierte
Fehler­muster­erkennung

Die Zukunft der Qualitäts­inspektion.

Für die Qualitätskontrolle in modernen Produktionsumgebungen reichen starre Regeln oder reine Anomalieerkennung nicht mehr aus. Produkte werden vielfältiger, Fehlerbilder komplexer, und Produktionsbedingungen ändern sich stetig. Hier setzt Deep Learning an – um Ihrem Unternehmen den entscheidenden Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

Deep Learning
Der Game Changer in der visuellen Qualitäts­inspektion – industrie- und produkt­übergreifend.


36ZERO Vision setzt auf einen eigens entwickelten, datenzentrischen Deep Learning Ansatz. Der Algorithmus erkennt Defekte selbst unter variierenden Lichtbedingungen bis auf Pixel-Ebene – und erreicht damit ein beispielloses Maß an Genauigkeit. So wird die visuelle Inspektion automatisiert, Pseudo-Fehler werden eliminiert, und die Zuverlässigkeit Ihrer Fertigungsprozesse nachhaltig gesteigert. Datenzentrische KI ist nicht nur eine Lösung für heute – sie ist das Fundament für eine zukunftssichere Qualitätsstrategie. Mit jedem Datensatz wächst die Leistungsfähigkeit des Systems – genau wie Ihr Unternehmen.


Die Vorteile im Überblick


  • [1] Maximale Genauigkeit:
    Präzise Fehlerklassifizierung statt nur „iO/NiO“.
  • [2] Eliminierung von Pseudo-Fehlern:
    Präzise Klassifizierung bekannter Fehlermerkmale.
  • [3] Flexibilität:
    Anpassbar an Produktvarianten, Fertigungslinien und wechselnde Produktionsbedingungen.
  • [4] Hardware-Agnostisch & skalierbar:
    Datenpipelines können produkt-, fertigungs- und standortübergreifend genutzt werden.
  • [5] Mehrwert durch Prozess-Insights:
    Die Fehlerklassifizierung liefert nicht nur Prüfergebnisse, sondern auch Erkenntnisse für Prozessoptimierung.

Darum setzen Unternehmen auf 36ZERO Vision …

Die Qualitätsprüfung war bisher mit hohem Aufwand verbunden.
Kosten für die Inspektion von Produkten und Produktvarianten sollen reduziert werden.
Produkte weisen komplexe Fehlerbilder oder schwer erkennbare Defekte auf.
Aktuelle Prüfmethoden (manuell oder kamerabasiert) liefern nicht die gewünschte Präzision.

Sie haben Bilder Ihrer Produkte?
Proof of Technology Ihrer KI zur Qualitäts­inspektion nach 45 Minuten onboarding

In 3 Schritten zur
KI-gestützten Qualitäts­sicherung

01

Bilder
hochladen

Mit wenigen Klicks wird auf der 36ZERO Vision Cloud Platform ein neues Projekt angelegt und Beispielbilder des zu überprüfenden Produktes per Drag & Drop übertragen.
36zero Vision Plattform Anwendung 3 Schritte 01 Bilder hochladen
02

KI
trainieren

Auf diesen wird zunächst der zu überprüfende Bereich (Region of Interest) und anschließend die darin zu identifizierenden Fehlerarten angelernt.
36zero Vision Plattform Anwendung 3 Schritte 02 KI trainieren
03

Integration
on-premise

Nach erfolgreicher Validierung des Modells auf der Cloud-Plattform, kann es zur lokalen Ausführung in den 36ZERO Vision Edge Client heruntergeladen werden.
36zero Vision Plattform Anwendung 3 Schritte 03 Integration

Integration
in der Produktion


Jede Produktionsumgebung bringt ihre eigenen Herausforderungen mit sich.

Unser Edge Lösung wurde so entwickelt, dass sie sich ohne großen Integrationsaufwand industrie- und produktunabhängig in bestehende Linien einfügt und mit Ihren vorhandenen Systemen zusammenarbeitet.

Die Ausführungsinstanz ermöglicht on-premise eine zuverlässige und automatisierte Fehlermustererkennung im laufenden Betrieb – ohne manuelle Inspektionen oder langwierige Anpassungen. Selbst kleinste Defekte auf komplexen, spiegelnden oder heterogenen Oberflächen werden erkannt, die dem menschlichen Auge häufig entgehen.

Kundenindividuelle Integration in die Produktionsumgebung, egal ob als Neuinstallation oder Nachrüstung, bei uns finden sie den perfekten Fit für Ihre Anforderungen.


Neuinstallation


Je nach Kundenanforderung liefern wir als Generalunternehmer oder gemeinsam mit unseren Partnern eine passgenaue Kombination aus Software, Hardware und Services. Die Lösung wird exakt auf Ihre Produktionslinie und -umgebung abgestimmt und das KI-Training mit Daten direkt aus der Produktion gespeist. Ergebnis ist eine maßgeschneiderte Lösung, die Ihre Produktion sofort effizienter macht und zugleich die Flexibilität bietet, sich künftigen Anforderungen anzupassen.

Nachrüstung (Retrofit)


Verwandeln Sie Ihr vorhandenes Kamerasystem in eine intelligente KI-gestützte Fehlermustererkennung – ohne Investitionsrisiko. Wir rüsten bestehende Systeme einfach nach: egal, ob Ihre Bilder bisher manuell ausgewertet wurden oder Ihre automatische Prüfung nicht die gewünschte Genauigkeit liefert. Das KI-Upgrade steigert die Präzision und Geschwindigkeit Ihrer Qualitätskontrolle erheblich und nutzt dabei Ihre bestehende Infrastruktur.

Die wichtigsten Fragen
auf einen Blick


Wie unterscheidet sich KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion mit Deep Learning von klassischer regelbasierter Bildverarbeitung?

KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion – wie die Lösung von 36ZERO Vision – nutzt einen selbstlernenden Deep Learning-Algorithmus, der echte Defektmuster pixelgenau erlernt und klassifiziert. Regelbasierte Systeme arbeiten mit vordefinierten Schwellwerten und Statistiken, bei denen jede Abweichung vom ‚Golden Sample‘ als Fehler gewertet wird – was zu erhöhten Pseudofehlerquoten führen kann. 36ZERO Vision unterscheidet Gutteile zuverlässig von echten Defekten und erreicht in der Industrie eine bis zu 31-fach höhere Erkennungsgenauigkeit bei bekannten Fehlertypen. Der entscheidende operative Vorteil: Die Deep Learning-Plattform passt sich mit typischerweise 5–20 Trainingsbildern an neue Produktvarianten oder Fehlerbilder an, während regelbasierte Systeme bei Wechseln eine aufwendige Neuprogrammierung durch Machine-Vision-Spezialisten erfordern.

Erkennt KI nur bekannte Fehlertypen oder auch unbekannte Defekte und Anomalien?

Die No-Code Plattform von 36ZERO Vision kombiniert zwei komplementäre Erkennungsansätze: Supervised Deep Learning für die präzise Klassifizierung bekannter Fehlertypen – mit einer bis zu 31-fach höheren Erkennungsgenauigkeit – sowie unüberwachte Anomalieerkennung für unbekannte Defekte, die noch nie im Training gesehen wurden. Diese Hybrid-Lösung ist besonders wertvoll in der automatisierten optischen Inspektion (AOI), wenn im laufenden Serienbetrieb neue, bisher unbekannte Fehlerbilder auftreten, etwa durch Werkzeugverschleiß oder Materialchargenänderungen. Das Human-in-the-loop-Feedbacksystem nutzt die Korrekturen des Qualitätspersonals zur kontinuierlichen Modellverbesserung, sodass die Plattform im Betrieb flexibel bleibt. Die Plattform deckt damit sowohl die stabile Serienprüfung bekannter Fehler als auch die Früherkennung neuer Qualitätsabweichungen ab.

Wie viele Trainingsbilder benötigt die KI für eine produktionsreife, visuelle Qualitätsinspektion?

Für ein produktionsreifes KI-Prüfmodell mit 36ZERO Vision genügen typischerweise 5–20 markierte Trainingsbilder pro Fehlertyp – bis zu 20-mal weniger als bei vergleichbaren Computer-Vision-Lösungen und klassischen AOI-Systemen. Optional können CAD-Konstruktionsdaten als Trainingsbasis verwendet oder synthetische Fehler erzeugt werden, was die Bildaufnahme in der Produktion weiter reduziert – besonders wertvoll bei Neuprodukten ohne vorhandene Fehlerbilder. Das initiale Modelltraining dauert etwa 2 Stunden; ein erstes produktives Prüfmodell ist nach einem rund 45-minütigen Onboarding einsatzbereit. Das Training selbst findet auf der Cloud-Plattform statt, der fertige Deep Learning-Algorithmus wird anschließend als Edge-Modell lokal in die Produktionslinie ausgerollt – ohne permanente Internetverbindung im laufenden Betrieb.

Brauche ich Programmierkenntnisse oder KI-Expertise, um No-Code Self-Service KI einzurichten und zu betreiben?

Nein. 36ZERO Vision ist als No-Code Self-Service Plattform konzipiert, die ohne Programmier- oder KI-Kenntnisse vollständig bedienbar ist. Qualitätsmitarbeiter können KI-Prüfmodelle eigenständig trainieren, validieren und auf neue Produktlinien oder Fehlertypen anpassen, indem sie Beispielbilder in der webbasierten Oberfläche hochladen und annotieren. Dadurch entfällt die Abhängigkeit von externen Machine-Vision-Experten bei jedem Produkt- oder Variantenwechsel. 36ZERO Vision macht leistungsstarke Deep Learning-basierte, visuelle Qualitätsinspektion für produzierende Unternehmen jeder Größenklasse zugänglich – ganz ohne proprietäre Entwicklungsumgebungen oder Spezialwissen.

Läuft die KI in der Cloud, on-premise oder on-edge und ist eine permanente Internetverbindung in der Produktion erforderlich?

Der Standard ist eine hybride Cloud-Edge-Architektur: Das Training und die Verwaltung der KI-Modelle erfolgen auf der 36ZERO Vision Cloud-Plattform (gehostet von Microsoft Azure in Frankfurt), während die eigentliche Echtzeit-Inspektion vollständig lokal im 36ZERO Vision Edge-Client auf einem Industrie-PC läuft – ohne dauerhafte Internetverbindung. Die Bildauswertung erfolgt so autark in unter 20 Millisekunden, schnell genug für high-speed Fertigungsprozesse. Diese Hybrid-Architektur verbindet die Einfachheit cloudbasierter Modellverwaltung mit den Datensicherheits- und Latenzvorteilen einer on-edge KI-Lösung. Für Industrien, die ein vollständig on-premise Modelltraining erfordern, bietet 36ZERO Vision ebenfalls eine entsprechende Speziallösung an, beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Partner DELL.

Industrielle Bildverarbeitung
mit Deep-Learning KI