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– Anwendung

Optische
Qualitäts­kontrolle mit KI
Die Zukunft der Industrie

Visuelle Prüfung als entscheidender Erfolgsfaktor industrieller Fertigung


Die optische Qualitätskontrolle (AOI – Automatische Optische Inspektion) umfasst gezielte Prozesse zur Sichtprüfung, die sicherstellen, dass Produkte frei von Fehlern sind und festgelegte Qualitätsstandards eingehalten werden. Durch die Planung, Dokumentation, Überwachung und Optimierung visueller Inspektionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette können verarbeitende Unternehmen eine hohe Prozesssicherheit sicherstellen. Zur Einhaltung von Normen, Vorschriften und Standards des Qualitätsmanagements (ISO 9001) bildet die optische Qualitätskontrolle die Grundlage für fehlerfreie Produkte, nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit und maximale Kundenzufriedenheit.

Mit 36ZERO Vision wird dieser Ansatz entscheidend erweitert. Durch den Einsatz moderner Deep-Learning-Technologien wird die Qualitätssicherung automatisiert und gleichzeitig intelligenter sowie präziser.

Während klassische Technologien Abweichungen häufig als Defekte interpretieren, erkennt die KI-basierte Lösung von 36ZERO Vision den Unterschied zwischen tatsächlichen Fehlermustern und unkritischen Anomalien. Dadurch werden Pseudo-Fehler vermieden und die Effizienz der visuellen Qualitätsprüfung erheblich gesteigert.

Künstliche Intelligenz analysiert Produktionsbilder in Echtzeit, klassifiziert identifizierte Fehler eindeutig und ermöglicht so eine gezielte Steuerung der Produktionsprozesse. Das unterstützt Mitarbeiter und trägt zur kontinuierlichen Verbesserung der Fertigungsabläufe bei.

Ein besonderer Vorteil liegt in der Flexibilität: Dank der No-Code Self-Service Plattform können Anwender die KI eigenständig trainieren. Schon wenige Beispielbilder reichen aus, um das System auf neue Produkte, Varianten oder Serien abzustimmen. Die Modelle laufen autark on-premise, sind hardwareunabhängig und fügen sich reibungslos in bestehende Methoden der optischen Qualitätskontrolle ein.

So schafft 36ZERO Vision eine neue Form der Sichtprüfung – präzise, effizient und zukunftssicher. Unternehmen profitieren von reduziertem Ausschuss, stabileren Prozessen und einer nachhaltigen Verbesserung ihrer Qualitätsstandards.


Grenzen herkömmlicher Methoden
in der Produktion

Klassische Inspektionen erkennen Anomalien auf Basis von Machine-Learning und statistischen Verfahren, können Fehler aber nicht eindeutig klassifizieren.
Dies führt zu Pseudo-Fehlern, Ausschuss, sowie unnötigen Prüfprozessen.
Manuelle Qualitätsprüfung ist ressourcenintensiv, fehleranfällig und verlangsamen Prozesse.

Lassen Sie sich von uns beraten für bessere Qualitäts­kontrolle.

36ZERO Vision:
KI-basierte Qualitäts­kontrolle
in der Industrie
.

KI-gestützte
Bild-Analyse in Echtzeit


  • Deep-Learning-Modelle identifizieren Fehlermuster und Vollständigkeiten auf Pixellevel.
  • Pseudo-Fehler werden eliminiert und die die Genauigkeit der Sichtprüfung gesteigert.
  • Lesen von QR-Codes und Klartext.
36zero Vision Plattform Anwendung 3 Schritte 01 Bilder hochladen

Zuverlässige Prüfung von Fehlermustern


Fehlerarten werden eindeutig und frühzeitig kategorisiert. Das führt zu einem höhen Mehrwert:
  • Höhere Effizienz der Produktionsprozesse.
  • Optimale Entscheidungsgrundlage für nachfolgende Fertigungsschritte.
  • Rückverfolgbarkeit und Eingrenzung bei Rückrufen Verbesserte Kundenzufriedenheit.

No-Code
Self-Service
Plattform


  • Cloud-Plattform: Training der KI direkt durch den Anwender.
  • 5–25 Beispielbilder pro Fehlertyp.
  • Flexible Anpassung an neue Produkte und Varianten.
36zero Vision Plattform Anwendung 3 Schritte 03 Integration

On-Premise
Ausführung


  • Lokale Inferenz auf bestehenden Systemen.
  • Hardware-unabhängig, kompatibel mit allen gängigen Industriekameras.
  • Ideal für Retrofitting und unternehmensweite Standardisierung.

Visuelle Qualitäts­sicherung im Kontext des Qualitäts­managements (ISO 9001)

36ZERO Vision ergänzt bestehende Qualitätsmanagement-Systeme:

  • Qualitätsplanung:
    Definition der relevanten Prüfmerkmale und Qualitätsanforderungen
  • Qualitätssteuerung:
    KI-gestützte Prozessüberwachung und automatische Korrekturen
  • Qualitätskontrolle:
    Objektive Analyse von bekannten Fehlermustern
  • Dokumentation:
    Automatische und Transparente Nachvollziehbarkeit durch Datenarchivierung

Automatisierte Qualitäts­sicherung als Wettbewerbs­vorteil

Mit 36ZERO Vision wird Qualitätssicherung von einem reaktiven Kontrollprozess zu einem proaktiven Erfolgsfaktor:

  • 1 // Best-in-Class Fehlererkennung: Datenzentrisches, supervised KI-Modell klassifiziert selbst komplexe Fehlermuster zuverlässig.
  • 2 // No-Code Self-Service: Keine Programmier- oder KI-Kenntnisse nötig.
  • 3 // Hardware-agnostisch & skalierbar: Flexibel einsetzbar in neuer und auf bestehender Infrastruktur (Greenfield & Retrofit).
  • 4 // Schnell & effizient: Typisch nur 5–25 Trainingsbilder und 2 Stunden Aufwand für ein produktives Modell, Analysegeschwindigkeit 20 ms. oder schneller.
  • 5 // Pseudo-Fehler eliminieren: Fehlerfreie Produkte um Material- und Produktionskosten zu senken und effizienten Ressourceneinsatz sicherzustellen.
  • 6 // Transparenz statt Blackbox: Voller Zugriff auf die Logik, jederzeit anpassbar ohne zusätzliche Kosten.
  • 7 // Standardisierte Schnittstellen: Reibungslose Integration mit namhaften, weltweit führenden Partnern.
  • 8 // Prozessmehrwert: Fehlermustererkennung liefert wertvolle Insights für die kontinuierliche Verbesserung von Produktqualität und Produktionsprozessen.

Die wichtigsten Fragen
auf einen Blick


Wie lässt sich KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion in bestehende automatische optische Inspektionsanlagen (AOI) integrieren?
Die KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion von 36ZERO Vision ist vollständig hardware-agnostisch und kompatibel mit allen gängigen Industriekameras und Bilderfassungssystemen – proprietäre Hardware-Ökosysteme sind nicht erforderlich. Sowohl die Integration in neue Anlagen als auch die Umsetzung als Retrofit-Lösung sind damit unkompliziert möglich. Über standardisierte Schnittstellen verbindet sich die Plattform nahtlos mit übergeordneten MES-, SPS- und ERP-Systemen, beispielsweise über Automatisierungsplattformen wie Bosch Rexroth ctrlX OS oder Siemens Industrial Edge.
Wie effektiv reduziert KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion Pseudofehler in der automatischen optischen Inspektion?
Pseudofehler – auch false-positives – also fälschlich als defekt klassifizierte Gutteile, zählen zu den größten Effizienzproblemen in der automatischen optischen Inspektion (AOI). Sie entstehen, wenn Systeme auf Schatten, Reflexionen, Schmutzpartikel oder Beleuchtungsschwankungen mit Fehlalarmen reagieren. Der Deep Learning-Algorithmus von 36ZERO Vision erlernt echte Defektmuster direkt aus realen Produktionsdaten und unterscheidet diese zuverlässig von harmlosen Umgebungseinflüssen – Pseudofehler werden dadurch systematisch eliminiert. In Praxiseinsätzen in der Automobil- und Elektroindustrie führt der Einsatz von KI-basierter, visueller Qualitätsinspektion zu signifikant niedrigerem Nacharbeitsaufwand, höherem Anlagendurchsatz und messbarer Ausschussreduktion.
Kann die KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion mehrere Prüfaufgaben gleichzeitig ausführen – inklusive OCR (Texterkennung) und QR-Code-Lesung?
Ja. Die KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion von 36ZERO Vision führt in einem einzigen Bildauswertungsschritt mehrere parallele Prüfaufgaben aus: pixelgenaue Oberflächeninspektion zur Defekterkennung und -klassifizierung, Vollständigkeitsprüfung von Bauteilen und Baugruppen (Anwesenheitskontrolle), automatische Texterkennung (OCR) für Etiketten, Chargeninformationen und Beschriftungen sowie QR-Code-, Datamatrix- und Barcode-Lesung für die lückenlose Bauteil-Rückverfolgbarkeit. Diese Multitasking-Fähigkeit reduziert die Anzahl separater Prüfstationen in der Fertigungslinie und konsolidiert mehrere Prüfprozesse in einem einzigen Quality Gate.
Unterstützt die KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion die ISO-9001-Anforderungen und gesetzliche Rückverfolgbarkeitspflichten in der Fertigung?
Ja. Die Plattform von 36ZERO Vision unterstützt alle vier Phasen ISO-9001-konformen Qualitätsmanagements: Qualitätsplanung durch standardisierte, reproduzierbare Prüfparameter; Qualitätssteuerung durch Echtzeit-Auswertung und Prozess-Feedback; Qualitätskontrolle durch pixelgenaue Defektklassifizierung; sowie Qualitätsdokumentation durch lückenlose, manipulationssichere Protokollierung aller Prüfergebnisse. Die automatische Fehlerklassifizierung, Zeitstempel-Zuordnung und Bildarchivierung ermöglichen im Reklamations- oder Rückruffall eine präzise Eingrenzung betroffener Produktionschargen. Damit wird KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion von einer reaktiven Kontrollfunktion zu einem datengetriebenen, dokumentationsfähigen Qualitätsmanagementsystem.
Mit welcher Auswertungsgeschwindigkeit arbeitet KI-basierte, visuelle Qualitätsinspektion – und passt sie in high-speed Fertigungsprozesse?
Der 36ZERO Vision Edge-Client erreicht eine Bildauswertungsgeschwindigkeit von unter 20 Millisekunden pro Inspektion, da die KI-Inferenz vollständig lokal auf dem Industrie-PC läuft und keine Cloud-Latenzen entstehen. In der industriellen Praxis ist die Auswertungszeit damit selten der limitierende Faktor – taktbegrenzend ist typischerweise das mechanische Teilehandling oder die Kameraexpositionszeit. Die konkret erreichbare Gesamttaktzeit eines Prüfsystems hängt von Kameramodell, Bildauflösung, Beleuchtungskonzept und Handling-Mechanik ab und wird im Rahmen eines technischen Proof of Concept (PoC) für den spezifischen Anwendungsfall gemeinsam bewertet und spezifiziert.

36ZERO Vision – für Qualität, die Maßstäbe setzt und Wettbewerbs­fähigkeit sicherstellt.